Im Jahre 1926 rief die World Association of Girl Guides and Girl Scouts (WAGGGS), mit ca. 10 Millionen Mitgliedern in 145 Ländern zugleich die weltweit größte ehrenamtliche Organisation für Mädchen und junge Frauen, erstmals den Thinking Day auf der IV. Girl Guide/Girl Scout International Conference in den USA aus. Sechs Jahre später beschloss die VII. Word Conference der WAGGGS in Polen, dass dieser Ansatz auch auf die Mitgliedsorganisationen des Bubenpfadiweltverbandes World Organization of the Scout Movement (WOSM) erweitert werden sollte.
Also gibt es den Weltpfadfindertag seit 100 Jahren und seit 1932 wird er nicht nur von den Pfadfinderinnen, sondern auch den Knaben gefeiert. Doch weshalb fällt der Welttag der Pfadfinder auf den 22. Februar? Die Wahl des Datums des Welttags der Pfadfinder bezieht sich auf den gemeinsamen Geburtstag von Robert Baden-Powell (1857–1941), dem Begründer der Pfadfinderbewegung, und seiner Frau Olave Baden-Powell (1889–1977). Ganz im Sinne der angelsächsischen Tradition, für solche Ehrentage das Geburtsdatum – und nicht wie im deutschsprachigen Raum den Todestag zu wählen.
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